band 73: braten & schnee – london/alton märz 2008

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kapitel 1: frühling?!

sonnig ist’s wenn auch nicht sehr warm. parkplatz ganz beim flughafen (dank osterferien). beim einchecken englische schifahrer vor mir & der checkin-mensch redet gewohnheitsmäßig englisch. der security check geht trotz schlangen recht flott.

& dann: statt boarding 1,5 stunden verspätung. im aufregenden innsbrucker flughafen.

in gatwick dann: warten aufs rauskommen warten bei der immigration warten aufs gepäck warten beim zugfahrscheinautomaten.

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kapitel 2: london

zug oyster card tube tube. tottenham court road um’s eck & in ein pub in soho. laut aber ok. schreiende kellnerInnen bei der frühen sperrstunde draußen kurz regen.

karfreitag in london: sonne & wind später hagel. die öffis sind nach wie vor individuell schnell in serie aber mitunter zeitraubend. nachmittagsessen. mit der tube weiter. nach wie vor viele hilfreiche oder "hilfreiche" ansagen. am ziellokal vorbei. gefunden. dennoch ins pub schräg gegenüber. nur ausländisches bier & die gäste sind laut. – so wie die passagierinnen bei der heimreise mit den vielen undergrounds.

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kapitel 3: aufs land

karsamstag in der früh: wenig leute in der tube (die gelegentliche pausen einlegt). in hampstead dann ein kurzer schneesturm.

wenig verkehr auf den autobahnen. kurzer stop in windsor: lange schlangen stünden um die teuren tickets an. abwechselnd sonne regen wind schnee. pause in einem alten lokal mit "cream tea". das schiefe haus schaut witzig aus die altmodisch verkleideten musizierenden & paradierenden guards auch.

weiter über basingstoke nach alton. shopping im sainsburys’s (viel fertig abgepacktes viel organic stuff hinweise zum wiederverwenden von sackerl kassierinnen mit hasenohren). sonne schnee cappuccino sonne.

nettes cottage neben jane austen’s haus in alton. abendessen & ausklang im pub gegenüber. klarer himmel beim schlafengehen.

ostersonntag: (bisher) kein schnee nur bitterkalter -wind. ausflug nach chichester. nettes städtchen mit schöner kathedrale. begrüßung mit einem flyer am eingang; drinnen normannischer (romanischer) stil mit gotischen elementen; witzig: skulpturen aus dem 12.jahrhundert neben taufbecken glasfenstern (chagall) kanzeln & altarwandteppichen aus dem 19. & 20. jahrhundert. spenden wären mit kreditkarte möglich.

gegenüber ein kaffeehaus in einer aufgelassenen kirche. sehr nettes ambiente das service wäre ausbaufähig & angesichts des kaffeeähnlichen heißgetränks stellt sich die frage wie denn der nicht-"berühmte kaffee" so wäre …

auf der rückfahrt die teuren römischen ausgrabungen nicht besichtigt dafür kurz mit blick auf meerähnliches gefroren.

der bahnhof von alton listet auf einer tafel beim eingang als erstes angebot - noch vor fahrkartenschalter oder klos – überwachungskameras auf. brave new surveillance world.

zum ort passendes abendprogramm: ein verfilmter jane austen-roman. abschluss im dorfpub gegenüber.

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kapitel 4: heimwärts

unaufregende auto-fahrt nach gatwick früh dort einchecken noch ein kaffee eine letzte zigarette auf englischem boden (wieder bei den bussen im freien). schneller security check (weder gürtel noch uhr piepsen & kein extra schuh-check). warten in der warmen halle auf die bekanntgabe eines gates auf den bildschirmen.

erste verspätungsmeldung: 20 minuten.

mehr wird’s nicht danach routine.


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